Luftnot in Zeiten von Corona

Wenn man schlecht Luft bekommt, denkt man in diesen Zeiten zuerst an eine Covid-19-Infektion und ist erleichtert, wenn der Schnelltest auf Covid-19 negativ ist. Doch auch nach einem negativen Testergebnis, sollte man die Beschwerden nicht verharmlosen. „Die Luftnot kann durch andere, zum Teil bedrohliche Lungen- oder Herzerkrankung verursacht werden, die abgeklärt und behandelt werden müssen“, erklärt Dr. Stefan Burg, Chefarzt der Inneren Medizin am Kreiskrankenhaus Saarburg. Ein drohender Herzinfarkt kann sich alleine mit dem Symptom der Luftnot äußern; nicht immer bestehen die klassischen Schmerzen in der Brust. Bei älteren Menschen ist es oft eine Herzschwäche, die zu einer Wasseransammlung in der Lunge und damit zu Luftnot führt. Hingegen findet man auch bereits bei jungen Menschen eine Lungenembolie oder eine andere Lungenerkrankung, die dringend von einem Internisten abgeklärt werden sollte.
Ihr ambulanter oder stationärer Aufenthalt im Kreiskrankenhaus Saarburg ist sicher. 
Die Angst vor einer Corona-Infektion ist groß und verständlich. Das sollte aber nicht dazu führen, den Gang ins Krankenhaus oder zu Ärzten zu meiden. Eine zu spät erkannte oder behandelte Erkrankung kann fatale Folgen haben. Das Risiko sich im Krankenhaus anzustecken ist vergleichsweise gering, da in allen Krankenhäusern nach strengem Hygienekonzept und immer gemäß der aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Institutes gearbeitet wird. „Das Risiko einer unerkannten und unbehandelten Erkrankung ist deutlich größer, als das Risiko einer Ansteckung im Krankenhaus“, betont Dr. Burg. 

Notfälle können sich jederzeit bei der Zentralen Notaufnahme melden. Tel. 06581 - 82-0 
Informationen zur Fachabteilung Innere Medizin hier.