Stufenweise Rückkehr zum Normalbetrieb

Das Kreiskrankenhaus Saarburg wird ab Montag, 4. Mai, ambulante und stationäre Leistungen und Operationen wieder in gewohnter Form aufnehmen. Infolge der Corona-Pandemie waren alle Krankenhäuser aufgefordert worden, alle nicht zwingend erforderlichen OPs abzusagen, und Betten für die befürchtete Infektionswelle freizuhalten. Mit der nun von Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigten schrittweisen Rückkehr zum Normalbetrieb sollen die Krankenhäuser wieder Kapazitäten für andere Patienten schaffen.

„Wir sind seinerzeit umgehend unserer Verantwortung nachgekommen und haben Betten freigehalten, sodass wir nun die Möglichkeiten haben, verschobene Operationen und aktuell erkrankte Patienten wie gewohnt aufzunehmen und bestens zu versorgen“, so Verwaltungsdirektor Matthias Gehlen. Notwendige Intensivplätze und Isoliermöglichkeiten für Covid-19 Patienten stehen im ausreichenden Umfang weiterhin bereit. Zudem habe man gesehen, dass das Kreiskrankenhaus sowohl in kurzer Zeit Kapazitäten herunter-, als auch bei Bedarf wieder hochfahren könne. „Dies ist nicht zuletzt der Verdienst unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch alle bisherigen Maßnahmen mitgetragen und umgesetzt haben“, so Gehlen.

Bereits seit einigen Wochen gelten im gesamten Haus strenge Hygieneregeln und ein verpflichtender Mund-Nasen-Schutz für alle Mitarbeiter. Durch diese und weitere Maßnahmen sowie die räumlich getrennte Behandlung von Covid-19 Patienten auf einer eigens eingerichteten Isolierstation ist eine Ansteckungsgefahr für „normale Patienten“ weitgehend ausgeschlossen.

Auch der Besucherstopp kann ab Montag reduziert werden. Jeder Patient kann ab Montag pro Tag eine Person für max. eine Stunde als Besuch empfangen. Auch hier gelten natürlich weiterhin die allgemein strengen Hygiene- und Abstandsregeln.

„Nach einigen wirklich anstrengenden und außergewöhnlichen Wochen sind wir alle froh, wieder schrittweise zum Normalbetrieb zurückkehren zu können“, freuen sich Verwaltungsdirektor Matthias Gehlen gemeinsam mit seinen Direktoriumskollegen Irene Schuster und Dr. med. Christoph Ott.